Kurze Meldungen aus den drei Bereichen: was wir gebaut und vermittelt haben, und was sich im Arbeitsschutz bewährt. Dieselben Beiträge stehen auf unserer LinkedIn-Seite.
Bei einem Kälte- oder Klimaprojekt entscheidet die Abstimmung zwischen den Gewerken oft darüber, wie zuverlässig und wie effizient die Anlage später läuft.
Lüftung, Elektrik, Wasserkreisläufe, Brandschutz, Steuerung und Genehmigungen lassen sich nicht unabhängig voneinander betrachten. Schwierigkeiten entstehen meist an den Übergängen. Informationen fehlen, Zuständigkeiten sind unklar oder eine Änderung wirkt sich gleich auf mehrere Gewerke aus.
Gemeinsam mit Heidinger begleiten wir Kälteprojekte deshalb durchgängig. Von der Aufnahme der Anforderungen über Planung und Auslegung bis zu Montage, Inbetriebnahme und Einweisung des Betriebspersonals. Selbstverständlich wird auch eine mögliche staatliche Förderung geprüft und die Antragsunterlagen für die Förderung erstellt.
Heidinger verfügt dafür über eigene Planung, eigenen Anlagenbau, eigenen Schaltschrankbau und erfahrene Montageteams. Diese durchgängige Betreuung sorgt für kurze Abstimmungswege und dafür, dass Energieeffizienz und Wärmerückgewinnung von Anfang an mitgeplant werden. Das senkt später die Betriebskosten.
Für den Kunden bleibt vor allem ein Ansprechpartner, der den Zusammenhang des gesamten Projekts kennt.
Die EN 388 sagt nicht, ob ein Handschuh im Alltag taugt
Die EN 388 ist bei der Auswahl von Arbeitsschutzhandschuhen ein wichtiger Ausgangspunkt. Für den Arbeitsalltag reicht sie allein aber nicht aus.
Ein Handschuh kann die geforderte Schutzklasse erfüllen und in der Praxis trotzdem ungeeignet sein. Vielleicht ist er für kleine Bauteile zu steif. Vielleicht wird er bei längeren Einsätzen zu warm. Vielleicht fehlt der nötige Griff auf öligen Oberflächen. Oder die verfügbaren Größen passen nicht zu den Händen im Team.
Wenn Beschäftigte einen Handschuh ungern tragen, hilft auch die beste Schnittschutzklasse wenig.
Deshalb gehören Schutzleistung und praktische Nutzung immer zusammen. Der richtige Arbeitsschutzhandschuh schützt nicht nur vor einer bestimmten Gefahr. Er passt auch zur Tätigkeit, zur Umgebung und zu den Menschen, die täglich mit ihm arbeiten.
Bei einer technischen Beschaffung wird oft zu früh über konkrete Produkte gesprochen und zu spät über den eigentlichen Bedarf.
Dabei entscheiden sich am Anfang ganz andere Fragen: Was soll im Betrieb besser laufen? Welche Leistung wird tatsächlich benötigt? Welche vorhandene Technik muss eingebunden werden? Welche Anforderungen gelten für Platz, Energieverbrauch und Bedienung? Und wer koordiniert die Abstimmung mit dem Hersteller?
Diese Fragen stellen sich bei einer Extrusionsanlage genauso wie bei einer Kälteanlage oder bei der Auswahl von Arbeitsschutzhandschuhen.
Unsere Aufgabe bei ES ist der technische Einkauf als partnerschaftlicher Prozess. Wir klären den Bedarf gemeinsam mit dem Kunden, stimmen die passende Lösung mit dem jeweiligen Hersteller ab und bleiben auch in den nächsten Schritten ansprechbar.
Einschneckenextruder für halogenfreie Thermoplaste
Wir freuen uns, die Bernhard Ide GmbH & Co. KG und ihre Extrusionstechnologie zu vertreten.
Der abgebildete Einschneckenextruder für halogenfreie Thermoplaste leistet rund 80 kg/h, arbeitet energieeffizient und ist für die Integration in eine bestehende Extrusionslinie ausgelegt. Für den Einsatz in der Elektroindustrie hat Ide den Typ ME 75/5 × 25 D auf die Verarbeitung halogenfreier Thermoplaste ausgelegt.
Die richtige Kältemaschine allein spart noch keine Energie
Eine Kältemaschine kann für sich betrachtet richtig ausgelegt sein und im Gesamtsystem trotzdem unnötig viel Energie verbrauchen. Denn entscheidend ist nicht nur die Maschine. Auch Pumpen, Lüftung, Wasserkreisläufe, Speicher, Verbraucher und Steuerung beeinflussen, wie wirtschaftlich und zuverlässig eine Anlage arbeitet.
Typische Probleme entstehen, wenn diese Bereiche getrennt geplant oder unterschiedlich geregelt werden. Dann laufen Pumpen länger als nötig, Temperaturen passen nicht zusammen oder vorhandene Abwärme bleibt ungenutzt.
Heidinger betrachtet deshalb nicht nur den Kälteerzeuger, sondern das Zusammenspiel der gesamten Anlage. Die entscheidende Frage lautet also nicht nur: Welche Kältemaschine brauchen wir? Ebenso wichtig ist: Wie muss das gesamte System arbeiten, damit es zum tatsächlichen Bedarf des Betriebs passt?
Für solche Energieprojekte können je nach Anlage, Kältemittel, Einsatzgebiet, Effizienzgewinn und Unternehmensgröße staatliche Förderungen infrage kommen. Heidinger identifiziert passende Förderprogramme, begleitet die Antragstellung und berücksichtigt die jeweiligen Voraussetzungen bereits bei der technischen Planung.
Wenn Sie prüfen möchten, welches Konzept und welche Förderung zu Ihrem Betrieb passen, können Sie die Anfrage direkt über ES starten. Wir klären die Ausgangslage, koordinieren die Abstimmung mit Heidinger und bleiben während des gesamten Projekts Ihr persönlicher Ansprechpartner.
Stabile Reinraum-Bedingungen sind in vielen Bereichen unverzichtbar für Präzision und Sicherheit in Fertigung und Analytik. Die in der Norm ISO 14644-1 festgelegten Klassen definieren die zulässige Partikelkonzentration pro Kubikmeter Luft. Bei ISO 5 sind es gerade einmal 3.600 Feinstpartikel über 0,5 μm.
Heidinger bietet dafür den schlüsselfertigen Full-Service für das gesamte Reinraumbau-Projekt: Beratung und Konzeptionierung, Anlagenbau und Integration, Qualifizierung bis zur Abnahme, Schulung und Unterweisung sowie Wartung und After-Sales-Betreuung.
Auch im Reinraumbereich ist die Energieeffizienz ein wichtiges Thema. Als erfahrene Klimatechniker bieten die Experten von Heidinger energetisch optimierte Lösungen, kombiniert mit innovativen Systemen zur Wärmerückgewinnung, maßgeschneiderten Wärmepumpen und intelligent gekoppelter Steuerung.
Mit der Heidinger Exobox, aus der eigens erstellten Containerwerft am Standort Mühlacker in Baden-Württemberg, gelingt es, den wichtigsten Kundenwunsch zu erfüllen: die neuen Kälte-, Klima- und Wärmepumpen-Systeme vielfach schneller und kostengünstiger zu integrieren, inklusive vollständiger Pumpenperipherie sowie Steuerungs- und Regelungstechnik. Modular und maßgeschneidert für jeden Kundenwunsch.
Die externe Unterbringung der Technik in der Exobox schafft Platz, zudem werden die meisten Sicherheitsprobleme smart gelöst, gerade im Hinblick auf den Umgang mit natürlichen Kältemitteln. Gerade für das Thema Sanierung im Bestand ein echter Gamechanger.
Diese Extruder sind ein beeindruckendes Beispiel für die vielfältigen Lösungen der Bernhard Ide GmbH & Co. KG für Ihre Aufgabenstellungen aus der Extrusion.
Nässe, Öl und Fett gehören zum Einsatz – nicht in den Handschuh.
Der NIRO-S eco #1043 ist für Arbeitsbereiche konzipiert, in denen Feuchtigkeit, Öl und Fett zur täglichen Belastung werden: ein vollbeschichteter, wasserdichter Nitrilhandschuh mit Schutz bis zum Handgelenk.
Seine Vorteile: → flüssigkeitsdicht und ölabweisend → robust und abriebfest → geprüft nach EN 388: 4111X → erhältlich in den Größen 6–11
Geeignet für das Baugewerbe, den Garten- und Landschaftsbau, Handwerk, Lager und Logistik sowie Recycling.
Sie benötigen größere Bedarfsmengen? Sprechen Sie uns direkt an – wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.
Passende Arbeitsschutzhandschuhe finden – ohne lange Produktsuche, komplizierte Normenvergleiche und fehlende Produktinformationen?
Genau dafür ist unser neuer Onlineshop da.
Technische Einkäufer, Arbeitsschutz- und Produktionsverantwortliche finden dort über 60 Niro-S-Arbeitsschutzhandschuhe für unterschiedliche Anwendungen – von Montage- und Schnittschutzhandschuhen bis zu Kälte-, Hitze- und ESD-Schutz.
Im neuen Shop können Sie:
→ nach Einsatzbereich, Material, Größe, Norm und Schnittschutzklasse filtern → EN-388-Leistungswerte direkt vergleichen → technische Datenblätter am Produkt abrufen → Preise und Staffelpreise transparent einsehen → passende Schutzhandschuhe direkt online bestellen
Das Ergebnis: weniger Suchaufwand, eine fundiertere Produktauswahl und ein schnellerer Beschaffungsprozess.
Sie benötigen größere Mengen? Sprechen Sie uns direkt an – wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot passend zu Ihrem Bedarf.
Und wenn Anwendung, Schutzklasse oder Tragekomfort noch nicht eindeutig sind, beraten wir Sie weiterhin persönlich.
Denn digital bestellen und persönlich betreut bleiben gehören bei ES Handels- und Servicegesellschaft zusammen.
Industrielle Kältetechnik wird komplex, wenn Kälte, Lüftung, Elektrik und Steuerung getrennt geplant werden.
Wir erweitern unser Portfolio: Gemeinsam mit Heidinger begleiten wir jetzt Kälte-, Klima- und Wärmepumpenprojekte für Industrie und Gebäude. Neu für Sie sind Kältemaschinen und Wärmepumpen, Prozess- und Lüftungstechnik, Reinräume und Präzisionsmessräume sowie Wärmerückgewinnung und Steuerung.
Von der Analyse und Planung bis zur Inbetriebnahme und zum Service: eine abgestimmte Lösung, ein fester Ansprechpartner.
Industriebeschaffung kostet Zeit, wenn Leistungen und Ansprechpartner erst mühsam zusammengesucht werden müssen. Gerade bei Extrusionsanlagen, industrieller Kälte- und Klimatisierung sowie Arbeitsschutz braucht es eine klare Einordnung statt einer unübersichtlichen Produktliste. Fehlende Orientierung bremst Abstimmungen und verlängert den Weg zur passenden Lösung.
Deshalb haben wir unseren Webauftritt bedarfsorientiert aufgebaut. Technische Einkäufer und Projektverantwortliche finden unsere drei Leistungsbereiche jetzt klar gebündelt: Extrusionsanlagen, Kältetechnik und Klimatisierung sowie Arbeitsschutzhandschuhe.
Sie erhalten bei uns keinen anonymen Katalog, sondern einen direkten Ansprechpartner. Wir klären gemeinsam mit Ihnen Ihren Bedarf, ordnen geeignete Herstellerlösungen ein und begleiten die Schritte bis zur Übergabe sowie den anschließenden Service persönlich.
Zu steif, zu warm oder zu wenig Halt: Der falsche Arbeitshandschuh erschwert das sichere Greifen, belastet die Hände und wird im Arbeitsalltag häufig ungern getragen.
Die Folge: Kartons können leichter abrutschen, Arbeitsabläufe werden langsamer, und der Arbeitsschutz funktioniert in der Praxis nicht so, wie er sollte.
Der NIRO-S pro #1009 bietet eine flexible Passform, gutes Feingefühl und eine weiche, wasserabweisende Nitrilschaumbeschichtung. Damit eignet er sich unter anderem für Lager, Logistik, Transport und Montagearbeiten.
Wir beraten Sie persönlich bei der Auswahl passender Schutzhandschuhe. Anschließend können Ihre Beschäftigten geeignete Modelle mit unserer kostenlosen Musterbox direkt im Arbeitsalltag testen.
Wer in der Material- oder Prozessentwicklung Mehrschichtaufbauten untersucht, kennt den Zeitfresser: umrüsten, neu ausrichten und den Prozess anschließend wieder stabil einfahren.
Für solche Extrusionsversuche haben wir zwei MEB 30 × 30D Koextruder als synchronisiertes Tandem ausgeführt, eine kostengünstige Möglichkeit, zusätzliche Koextruder flexibel in bestehende Linien einzubinden.
Die Maschinen sind auf Rollen frei verfahrbar und lassen sich exakt an der Linie positionieren. Eine motorische Höhenverstellung passt sie schnell an die gewünschte Extrusionshöhe an. Gleichlauf und Rezeptverwaltung sind synchronisiert, die Prozesssteuerung läuft über ein Stand-alone-HMI von Siemens. Auch im Tandembetrieb lassen sich die Parameter beider Maschinen speichern und jederzeit reproduzierbar abrufen.
Das Ergebnis: Versuchsreihen und Fertigungen lassen sich schneller vorbereiten, Prozessparameter kontrolliert reproduzieren und Rüstzeiten reduzieren. Damit eignen sich die Maschinen für Forschung und Entwicklung, Materialentwicklung und anwendungsnahe Versuche in der Kunststoffextrusion oder als Farbstreifenextruder in der Fertigung.
Der teuerste Handschuh ist der, der ungenutzt im Regal liegt
Gekauft nach Katalog. Bestellt in Größe M bis XL. Und nach zwei Tagen zurückgelegt, weil die Leute in der Fertigung ihn nicht tragen wollen.
Zu steif. Zu warm. Kein Gefühl für kleine Teile. Das Geld ist weg. Der Arbeitsschutz auch, denn ein Handschuh, der nicht getragen wird, schützt niemanden.
Deshalb machen wir es anders herum: Sie sagen uns, wo gearbeitet wird, ob Montage, Lager, Instandhaltung oder Lackierung. Wir stellen die Musterbox individuell zusammen, mit Datenblättern statt Werbesprüchen. Ihre Leute testen die Handschuhe in der echten Schicht. Erst danach reden wir über Mengen und Preise.
Kostenlos, ohne Verpflichtung und ohne Rückgabe. Weil eine Beschaffungsentscheidung im Arbeitsschutz nicht am Schreibtisch fällt, sondern an der Werkbank.
Wer Arbeitsschutz einkauft, kennt das Problem: Fertigung, Lager, Instandhaltung, Malerbetrieb, jede Abteilung fordert ihr eigenes Modell. Das Ergebnis sind zu viele Artikelnummern, zu viel Lagerbestand und ein Beschaffungsprozess, der unnötig Zeit frisst.
Der NIRO-S eco #1027 löst genau das: ein leichter Allrounder unter den Montagehandschuhen, der den Spagat zwischen Schutz und Feingefühl meistert.
Die Soft-PU-Beschichtung an Innenhand und Fingerspitzen packt zu, ob trocken, leicht feucht oder ölig. Das Material ist atmungsaktiv und abriebfest, das heißt weniger Schweiß und längere Standzeiten, und es lässt ermüdungsfreies Arbeiten über die ganze Schicht zu.
Vom präzisen Teilehandling in der Fertigung bis zum schnellen Zupacken in der Logistik: ein Modell, das in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, im Lager und im Malerbetrieb funktioniert. Weniger Varianten, weniger Beschaffungsaufwand, gleicher Schutz.